Von: Andreas Wilhelm An: Juni 23, 2017 In: Allgemein, Figuren & Psychologie Kommentare: 0

Sabine Eschbach blickt zurück auf das Modul „Figuren & Psychologie“ und beschreibt ihre Eindrücke:


 

DSC_9350 2Das Konzept hat mich sofort überzeugt: Ein „work in progress“ in eine Akademie einzubringen, drei Module (Figuren & Psychologie / Plot & Dramaturgie / Sprache & Form), auf jeweils mehrere Wochenenden über zwei Jahre verteilt. Selbst die größeren Zeitspannen zwischen den letzten Seminarwochenenden finde ich perfekt, um den ganzen Input umzusetzen. Nicht zuletzt muss man ja auch noch ans Schreiben denken …

Als absolute Bauchschreiberin habe ich mir gewünscht, meine Romanidee und die bisher geschriebenen Szenen auch von der Theorie her auf ein gutes Fundament zu stellen. Und jetzt, wo wir das erste Modul mit Bettina Wüst abgeschlossen haben, kann ich sagen: Bis jetzt hat die Akademie meine Wünsche und Erwartungen mehr als erfüllt.

In den vergangenen vier Monaten haben meine Romanfiguren an Profil und Stimmigkeit gewonnen, ich kann sie wesentlich souveräner agieren lassen, und sie sind mir noch ein wenig mehr ans Herz gewachsen. Dazu haben nicht nur die Seminarwochenenden, sondern auch die Hausaufgaben ihren Teil beigetragen. Mit gezielten Fragestellungen und Textaufgaben hat Bettina unseren Blick auf Protagonisten, Nebenfiguren und deren Backstories geschärft. Durch das Tandemkonzept bewegten sich Texte, Kommentare und Rückfragen im Dreieck zwischen Bettina und dem Tandempartner und wieder zurück, so dass man stets von zwei Personen ein Feedback bekam. Zusätzlich war Bettina jederzeit für Fragen und Probleme ansprechbar – danke, Bettina!

Ich genieße es, die Projekte, die unterschiedlichen Arbeitsweisen und natürlich die Menschen hinter den Romanprojekten kennenzulernen. Nicht zuletzt bringt jeder von uns seine Emotionen, seine Lebenserfahrung, seine Berufsausbildung, und sein Spezialwissen mit! Ganz besonders schätze ich die Aufmerksamkeit und Offenheit innerhalb der Gruppe, den verantwortungsvollen Umgang mit den jeweils anderen Projekten, aber auch die gegenseitige sachliche und fachliche Kritik und die Anregungen.

In den Räumen der Dehner Academy in Konstanz haben wir beste Bedingungen für konzentrierte Arbeit, aber auch für eine erholsame Mittagspause am nahen Seeufer.

Denn neben der Arbeit kommt der Ausgleich nicht zu kurz: ein Tässchen Kaffee hier und da, ein Schwatz auf dem Balkon, ein Kurzbesuch in der Eisdiele gegenüber, unser traditioneller Samstagabend im Restaurant am Seerhein, sogar eine abendliche historische Stadtführung durch eine Mitstreiterin und vielleicht jeweils im Herbst und im nächsten Frühsommer eine gemeinsame Schreibwoche – Ferienhaus, Bauernhaus, Schwarzwaldhütte, Finca – da sind wir nicht wählerisch. Hauptsache schreiben, diskutieren, lachen, schreiben, Ideen ausbrüten, schreiben, zuhören, schreiben und Zeit mit Gleichgesinnten verbringen!

Ich freue mich auf das Dramaturgie-Modul und auf jedes weitere Seminarwochenende!

Sabine Eschbach

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