Werkstattjournal für alle, die Romane schreiben
Im Werkstattjournal geht es um Fragen, die beim Schreiben von Romanen früher oder später auftauchen: Warum hat ein Romananfang keinen Sog, warum verliert eine Szene plötzlich ihre Kraft, warum bleibt eine Figur blass, obwohl sie doch eigentlich alles mitbringt? Es geht um Romananfänge, Figuren, Dramaturgie, Sprache und typische Stolpersteine. Und natürlich um den Literaturbetrieb: Verlage, Agenturen, Buchmarkt.
Das Journal ist eine offene Tür in die Werkstatt: mit Beobachtungen, Beispielen und Fragen, die beim Schreiben weiterführen. Manche Texte schauen auf das Handwerk, andere auf die psychologische Tiefenstruktur einer Geschichte, wieder andere auf Kriterien, nach denen Manuskripte im Literaturbetrieb gewählt werden.
Denn Romane schreiben heißt nicht nur, schöne Sätze zu finden. Es heißt auch, Entscheidungen zu treffen: worum es wirklich geht, welche Figur diese Geschichte tragen kann und ob ein Manuskript dort ankommt, wo es hingehört.